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Die Entstehung


Am 23. Juli 1985 präsentierte der Hersteller Commodore den Amiga 1000.  Leider war dieser für die Masse zu teuer und deswegen kam mit dem Modell Amiga 500 eine bezahlbare Alternative auf den Markt, bei der die Hardware kompakt in einem Gehäuse untergebracht wurde. Der Amiga 500 war der Verkaufsschlager zum Weihnachtsgeschäft 1987. Somit war der 500'er letztendlich das erfolgreichste Modell für Millionen von Menschen. Im Jahr 1992 folgte dann der Amiga 600 mit einer noch kompakteren Bauweise und später der Amiga 1200. Der 1200'er setzte neue Maßstäbe, jedoch war die Nachfrage danach höher als die Produktionsmenge.

Hier seht ihr eine Übersicht der Modelle von 1985 bis 1993.



Das Ende

1994 wurde Commodore wegen finanzieller Probleme für 14 Millionen US-Dollar an die Firma ESCOM verkauft. Leider musste ESCOM 1996 ebenfalls aus finanziellen Gründen die Fortsetzung des Amigas aufgeben. Ein Grund dafür war, unter anderem, die fehlende Weiterentwicklung der Hardware.

Der Amiga 500

Der Amiga 500 war der beliebteste Spielcomputer der 80'er bis 90'er Jahre. Vorallem für den Privatanwender eine günstigere Alternative im Verglich zum damals unterlegenem PC in Sachen Ton- und Bildqualität.





Technische Daten

Prozessor:
   - Motorola 68000 mit 7 MHz

Arbeitsspeicher:
   - 512 Kilobyte Chipram (Modell Amiga 500+ hatte 1 Megabyte)
   - erweiterbar auf der Rückseite des Computers

Grafik:
   - 640 x 256 Bildpunkte
   - 6-Bit Farbtiefe mit einer 12-Bit Farbpalette

Ton:
   - Stereo mit 8-Bit PCM

Diskettenlaufwerk:
   - 880 Kilobyte Floppy für Double Density Disketten (DD)

Betriebssystem:
   - AmigaOS 1.2 bis 1988
   - AmigaOS 1.3 ab 1988

Schnittstellen:
   - Composite Video über Chinch Buchse für ein Anzeigegerät
   - RGB Video mit 23 Pin Sub-D Stecker für ein Anzeigegerät
   - Stromversorgung über 5-poligen Netzanschluss
   - Parallelanschluss mit 24 Pin Sub-D Buchse z.B. für Drucker und andere Endgeräte
   - Serieller Anschluss mit 25 Pin Sub-D Stecker für RS232 Port mit 2 Pin für Audiosignale
   - Diskettenanschluss mit 23 Pin Sub-D Buchse für externes Floppy Disk
   - 2x Audioanschluss über jeweils Chinch für linken und rechten Tonkanal
   - 2x Joystickanschluss mit 9 Pin Sub-D Stecker für Maus und Joystick
   - Erweiterung seitlich links für Festplatte und Turbokarte
   - Erweiterung auf der Rückseite für extra Arbeitsspeicher (bis 10 MB)



Der direkte Vergleich

 
  Amiga 500 Amiga 600 Amiga 1200
Produktion 1987 - 1991 ab 1992 1992 - 1996
Prozessor
mit Takt
MC68000
mit 7,09 MHz
MC68000
mit 7,09 MHz
MC68EC020
mit 14 MHz
Arbeitsspeicher 512 KB 1 MB 2 MB
Chipset OCS
Original Chip Set
ECS
Enhanced Chip Set
AGA
Advanced Graphics Architecture
Auflösung 640 x 256
interlaced 640 x 512
640 x 480
interlaced 1.280 x 512
640 x 480
interlaced 1.280 x 512
Farben / Palette 32 / 4096 32 / 4096 256 / 16 Mio.
Sound 8-Bit PCM Stereo 8-Bit PCM Stereo 8-Bit PCM Stereo
Floppy 880 KB 880 KB 880 KB
System AmigaOS 1.2 / 1.3 AmigaOS 2.0 AmigaOS 3.0 / 3.1
ATA-Controller nein ja ja
PCMCIA Slot nein ja ja
Verkaufszahlen ca. 1.900.000 ca. 400.000 ca. 240.000
 
                                                 

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